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REALIZE RUHRGEBIET Beiträge

Común #2 – Release-Abend

Die Redaktion des Magazins Común läd anlässlich der Veröffentlichung der zweiten Ausgabe zum Release-Abend mit stadtpolitischem Geplauder ein: Samstag 07.12.2019, 19.00 Uhr, Oval Office Bar im Schauspielhaus Bochum

»Común – Magazin für stadtpolitische Interventionen« kommt mitten aus der Bewegung, in der auf ganz unterschiedliche Weise das Recht auf Stadt eingefordert wird. Die Suche nach der ideellen Klammer, die stadtpolitische Bewegungen und Initiativen verbindet, bringt uns immer wieder hierhin: zum Gemeinsamen, zum Sich-Zusammentun, zur Forderung nach Gemeinwohl, Gemeineigentum, Commons. All das ist Común!

Das Erscheinen der 2. Ausgabe feiern wir mit einem Release-Event. Wir stellen das neue Magazin vor und plaudern mit einigen der Aktivist*innen, die mit Beiträgen dabei sind. Anschließend wird aufgelegt!

Mit: Redaktionsmitgliedern sowie Aktivist*innen der Hafeninitiative Dortmund, der AG Starthilfe i.d. Berliner Kampagne #Deutsche Wohnen & Co enteignen und dem Bündnis Mietenwahnsinn stoppen

www.comun-magazin.org

ILLUSTRATION: LEONIE HERRMANN, NOV 2019

Tanzdemo »Träume unter Asphalt – Stadt selber machen!«

Aufruf zur großen Tanzdemo – Stadt selber machen! 07. September 2019, 17 Uhr, Dortmund HBF/Katharinentreppen

Stell dir vor, eine Stadt wird entwickelt, und niemand macht mit. Reichlich ernüchternde Vorstellung, oder? Aber genau so läuft es viel zu oft. Dabei liegt es in den seltensten Fällen daran, dass niemand mitmachen will, sondern daran, dass es gar nicht erwünscht ist. Bürgerbeteiligung? Schon das Wort ist sperrig, die Umsetzung erstickt in Bürokratie.

Happy Birthday, Horrorhaus

Das Hochhaus an der Kielstraße 26 in Dortmund kennen viele nur als „Horrorhaus“. Vor 50 Jahren errichtet, steht es heute gleichermaßen als Symbol für die lange vernachlässigte Nordstadt wie für die Folgen blinder Immobilienspekulation. Schon viele Male wurde sein baldiger Abriss verkündet, jetzt naht er tatsächlich. Ein Geburtstagsgruß und ein Abschied.

Wir gehen hier nicht weg…

Der Film zum Freiraumprojekt »47« in Duisburg

Mit dem »47« eröffnete im Dezember 2018 in der Duisburger Altstadt ein Freiraum – eine „Brücke“ zwischen Kulturen, Generationen und sozialen Schichten. Ein Ort für Nachbar*innen und Interessierte zum Kennenlernen und Austauschen, um gemeinsam Zeit zu verbringen und kreativ zu werden. Ein Ort, an dem nicht nur alle Menschen als Gäste willkommen sind, sondern auch selbst Gastgeber*innen werden können.

Das bunte Kollektiv mit Menschen aus 4 Kontinenten nutzt ein Ladenlokal in der Münzstraße 47, am Rande der Duisburger Einkaufszohne für Veranstaltungen wie Tanzkurse, Hausaufgabenhilfe, Sprachcafé, Arbeitsgruppentreffen, Nachbarschaftsfrühstück, Bildungsprojekte, Vorträge, Filmabende, Lesungen und kleine Konzerte. Schaut euch einfach den wunderschönen, bildgewaltigen Film an.

Der Trägerverein möchte das Projekt verstetigen und benötigt Spenden. Die Spendenkampagne findet ihr unter: www.betterplace.me

Mehr infos zum Projekt: www.facebook.com

Einmaleins des Organisierens

Die Broschüre „Zusammen tun!“ gibt Hilfe zur Selbsthilfe bei der Gründung von Mieter*innen-Initiativen

Bei Mieterhöhung, Modernisierungsankündigung und sonstigen schlechten Nachrichten von den Vermieter*innen erstmal bei der Nachbarin klingeln? Gute Idee. Klingt aber einfacher als es im Alltag ist. Und vor allem, wie geht es dann weiter? Die Broschüre „Zusammen tun! Wie organisiere ich eine Mieter*innen-Initiative?“ der Berliner „AG Starthilfe“ gibt hier praktische Hilfestellung: Sie spielt eine kollektive Organisierung von Bewohner*innen vom ersten An-der-Tür-klingeln bis zur öffentlichen Kampagne detaillreich durch und gibt wertvolle Erfahrungen aus der Praxis weiter.

Stadtpolitisch „von unten“ einmischen – Wie geht das?

Recht auf Stadt Ruhr-Netzwerktreffen mit Erfahrungsaustausch am 04.06.2019 um 19 Uhr im Rekorder in Dortmund (Gneisenaustraße 55, 44147 Dortmund)

Das „Recht auf Stadt“ einzufordern, bedeutet sich einzumischen und die Interessen „von unten“ zu organisieren: Zum Beispiel dann, wenn die Stadtpolitik Umbaumaßnahmen plant, die zwar viele Bewohner*innen betreffen, bei denen es aber faktisch kein Mitspracherecht gibt.

An zwei Beispielen sollen Erfahrungen von Initiativen sichtbar gemacht werden, die genau hier Einmischung organisieren: »Stadt für Alle Bochum« streitet derzeit gegen die Privatisierung und für die gemeinwohlorientierte Nutzung von städtischen Flächen in der Innenstadt; die »Hafeninitiative« in Dortmund fordert seit Anfang des Jahres Beteiligung beim geplanten Umbau des Hafen ein.

Común – Magazin für stadtpolitische Interventionen

Die überschaubare Landschaft der deutschsprachigen stadtpolitischen Zeitschriften ist um ein neues Magazin reicher geworden. Pünktlich zum »Recht auf Stadt Form« vom 17–19 Mai in Hamburg ist die erste Ausgabe der »Común« erschienen. Anders als eher akademisch ausgerichtete Zeitschriften wie »dérive« oder »sub\urban« berichtet und diskutiert das Magazin »Común« aus der aktivistischen Perspektive.

Für eine rebellische Stadt

Aufruf zu Demonstration „Für eine rebellische Stadt – Gegen Ausgrenzung und Ausverkauf“ am 30.04.2019 in Düsseldorf (18:30 Uhr, ab Kiefernstraße)

Mit der Demonstration „Für eine rebellische Stadt – Gegen Ausgrenzung und Ausverkauf“ wollen wir für ein paar Stunden die Plätze und die Straßen zurückerobern, die den Menschen dieser Stadt als öffentlicher Raum zustehen. Wir wollen zeigen: Es gibt in Düsseldorf großen Bedarf an sozialen und kulturellen Freiräumen und wir haben keine Lust mehr auf die teuren Mieten und die Verdrängung von Menschen, die scheinbar nicht ins Stadtbild passen!