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REALIZE RUHRGEBIET Beiträge

Innenstädte nach Corona

Online Veranstaltung am Dienstag 02. März 2021 um 19.00 Uhr

Während aktuell Gastronomie und Einzelhandel noch geschlossen sind, lässt sich nicht ablesen, wie sehr die Pandemie die Entwicklungen der letzten Jahre beschleunigen wird. Die klassische westdeutsche Fußgängerzone wirkt aktuell in jedem Fall ziemlich trist.

Gemeinsam möchten wir diskutieren und überlegen, welche Impulse und Aktivitäten es braucht, um die Zentren der Städte zu vielfältigen Begegnungsorten zu gestalten. Wir können sie offen in partizipativer Kooperation von Politik, Verwaltung und Gesellschaft entwickelt werden. Freie Flächen und Leerstand, bieten die Chance für Transformationsprozesse, Experimente und neue Visionen. Wie werden demokratische Narrative, Bilder und Visionen von zukünftigen öffentlichen Räumen, kosmopolitischen Zentren und urbanen Innenstädten entwickelt? Wie können sozial, ökologisch und ökonomisch nachhaltige Perspektiven für Leerstände, Zwischennutzungen und Entwicklungspläne umgesetzt werden? Welche Zentren brauchen wir für die Zukunft der Städte?

Das Diskussionstreffen findet per Videokonferenz-Tool statt. Wenn ihr teilnehmen wollt, meldet euch unter: info@realize-ruhrgebiet.de

FOTO: CLAUDIO SCHWARZ (UNSPLASH.COM)

Onlineveranstaltung: Die Neue Leipzig-Charta

Transformative Kraft der Städte für das Gemeinwohl und Rückenwind für die Recht auf Stadt Bewegung?
Dienstag, 02. Februar 2021, 19 Uhr

Ende November 2020 wurde nach längerer Vorarbeit die sogenannte Neue Leipzig Charta verabschiedet. In dem Dokument formulieren die 27 in der EU für Stadtentwicklung zuständigen Minister*innen Leitlinien für die zukünftige Stadtpolitik. Diese sollen Orientierungspunkte für gute kommunale Politik darstellen. Vorausgegangen war 2007 die erste Leipzig Charta, die im Gegensatz zu früheren Visionen, die integrierte und nachhaltige Stadt proklamierte. Diese löste alte Leitlinien ab, die eine moderne Stadt als erfüllt sah, wenn die Orte des Lebens, Arbeitens und der Freizeit getrennt sind.

»No Cam Do« – Initiative gegen die Kameraüberwachung der Dortmunder Münsterstraße

In Dortmund setzt sich gerade die Initiative »No Cam Do« gegen die zukünftige Kameraüberwachung der Münsterstraße in der Dortmunder Nordstadt ein. Mit der Begründung, dass diese Straße ein Kriminalitätsschwerpunkt sei, soll eine polizeiliche Kameraüberwachung installiert werden. Doch für die Stadt geht es nicht nur um die Verbrechensbekämpfung.

Die vierte Ausgabe des stadtpolitischen Magazins Común ist erschienen

Im Dezember ist die vierte Ausgabe des stadtpolitischen Magazins Común erschienen. Ihr findet darin wieder einen spannenden Mix von Beiträgen rund um das Thema Recht auf Stadt. Es werden verschiedene Initiativen vorgestellt, es geht um Mieter*innenkämpfe in Rumänien und New York, um den Begriff des Gemeinwohls oder um die „Superblocks“ in Barcelona und viele andere Themen. Der Schwerpunkt beschäftigt sich diesesmal mit Commons als soziale Infrastruktur. Und natürlich ist das Magazin wieder wunderschön geworden!

Mehr Details und alle Infos zur Bestellung gibt es auf der Website der Herausgeber: comun-magazin.org

Bochum: Zu wenig Hilfen für Wohnungslose im Winter

bodo e.V. kritisiert das neue Kältekonzept der Stadt

Die Stadt Bochum hat am 10. Dezember ihr neues „Kältekonzept“ für wohnungslose Menschen veröffentlicht. In ihrer Öffentlichkeitsarbeit erweckt sie den Eindruck, die Hilfen seien deutlich ausgeweitet worden. So heißt es in einem Facebook-Post: „Die Temperaturen werden kälter, die Corona-Zahlen steigen: Mit Blick darauf haben wir die Hilfen für obdach- und wohnungslose Menschen verstärkt.“ Dieser Darstellung widerspricht bodo e.V. in einer aktuellen Pressemitteilung und kritisiert die Maßnahmen der Stadt als unzureichend.

SÖZ jetzt!

Ein Gastbeitrag vom Initiativkreis sozial-ökologisches Zentrum aus Dortmund

Seit vielen Jahren gibt es in Dortmund die Forderung nach einem selbstverwalteten sozialen und unkommerziellen Kulturzentrum. Nachdem auch große Parteien wie Grüne und selbst die CDU diese Forderung aufgriffen, scheint die Verwirklichung greifbarer als in den vergangenen Jahren. Nicht nur die veränderten Machtverhältnissen im Rat der Stadt sondern auch der breite Zusammenschluss unterschiedlichster Gruppen für ein sozial-ökologisches Zentrum lassen auf eine baldige Realisierung des Projekts hoffen.

Dritte Ausgabe des stadtpolitischen Magazins Común erschienen

Pünktlich zum Recht auf Stadt Forum ist im Mai 2020 die dritte Ausgabe des stadtpolitischen Magazins Común erschienen. Diesmal mit gleich zwei Schwerpunkten zu den Themen widerständige Nachbarschaften und Recht auf Stadt in Zeiten von Corona.

Die PDF-Version kann auf der Magazin Website heruntergeladen werden: comun-magazin.org. Dort bekommt ihr einen ersten Eindruck. Inzwischen liegt das Magazin aber auch gedruckt vor – zum in die Hand nehmen und ohne verpixelte Bilder.

Recht auf Stadt aus feministischer Perspektive

Vortrag und Diskussion zum Thema Feminismus und Stadt: 25. Februar 2020, 19:00 Uhr, Rekorder Dortmund (Gneisenaustr. 55, 44147 Dortmund)

In Dortmund wird gerade der Hafen entwickelt. Inwiefern spielen jedoch feministische Perspektiven bei der Gestaltung der Stadt eine Rolle? Gehören soziale Infrastruktur, öffentlicher Nahverkehr, kurze Wege und Orte der Sorgearbeit in den Fokus einer geschlechtergerechten Stadtplanung? Was bedeutet „Veräumlichung von Geschlechterverhältnissen“ und welche Rolle spielt das Private in den Sphären von Wohnen und Arbeiten?

Nach einem Input von Nina Schuster (TU Dortmund, Fakultät Raumplanung) diskutieren wir mit dem Publikum und stadtpolitischen Gruppen wie der Hafeninitiative.

Die Veranstaltung findet im Rahmen einer Reihe des Netzwerks »Recht auf Stadt – Ruhr« statt, bei der unterschiedliche Themen in den Städten Duisburg, Bochum und Dortmund gemeinsam mit lokalen Initiativen und Gruppen diskutiert werden.


Die Veranstaltung wird vom AStA der TU Dortmund gefördert.

Soziokulturelles Zentrum in Duisburg? – STAPELTOR-Initiative ist irritiert, aber weiter optimistisch

Schon seit vielen Jahren wird in Duisburg ein Soziokulturelles Zentrum gefordert. Besetzungen, Demonstrationen und viele, sehr viele Verhandlungen bewirkten lange Zeit Nichts. Doch die Ausdauer der Akteur*innen hat sich am Ende doch gelohnt. Sie konnten der politischen Klasse in Duisburg die Zusage für die Förderung einer Erprobungsphase für ein Soziokulturelles Zentrum abringen. Räume sind gefunden und stehen zum Umbau bereit. Konzepte und Gutachten liegen vor. Eigentlich könnte es sofort losgehen.

Doch dann stimmt der Rat der Stadt Duisburg dem Antrag für die Finanzierung des Soziokulturellen Zentrums nicht zu und stellt die Mittel dafür nicht in den Haushalt 2020/21 ein. Wie bitte!!!

Wir dokumentieren hier die Stellungnahme von »DU erhält(st) Kultur«.