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REALIZE RUHRGEBIET Beiträge

Das »stadt:mobil« zu Gast im Ruhrgebiet

Einladung des Netzwerks »Recht auf Stadt Ruhr« zum Gespräch über die Neuen Leipzig Charta am Kunstobjekt »landmark« in Gelsenkirchen

14. August 2021, 13:00 – 17:00 Uhr, an der Erzbahntrasse in Höhe des Bauernhofcafés am Mechtenberg (Kreuzung Erzbahntrasse Hattinger Str./Halterner Str./B 227)

»Recht auf Stadt Ruhr« hat sich im Frühjahr bereits mit den Zielen der Neuen Leipzig Charta aus dem Jahr 2020 auseinandergesetzt. Am 14. August 2021 von 13:00 bis 17:00 Uhr läd das Netzwerk am Kunstobjekt »landmark«, am Schnittpunkt der Stadtgrenzen von Bochum, Gelsenkirchen und Essen und damit auch zwischen den Regierungsbezirken Arnsberg, Münster und Düsseldorf, zum Gespräch über die Leipzig Charta ein! Am Start ist auch das stadt:mobil – ein Lastenrad, dass gleichzeitig als Infostand zur Neuen Leipzig Charta dient.

Zwischen stadtplanerischer Vision und brachialer Planungspolitik

Online Diskussionstreffen am Dienstag den 04.05.2021 um 19.00 Uhr. Wer dabei sein möchte schreibt eine E-Mail an info@realize-ruhrgebiet.de und erhält die Zugansdaten.

Bei unserem nächsten digitalen Diskussionstreffen thematisieren wir zwei Pole der Stadtplanung: Einerseits experimentelle stadtplanerische Visionen und andererseits reelle Brachial-Stadtplanungspolitik am Beispiel Duisburg.

Innenstädte nach Corona

Online Veranstaltung am Dienstag 02. März 2021 um 19.00 Uhr

Während aktuell Gastronomie und Einzelhandel noch geschlossen sind, lässt sich nicht ablesen, wie sehr die Pandemie die Entwicklungen der letzten Jahre beschleunigen wird. Die klassische westdeutsche Fußgängerzone wirkt aktuell in jedem Fall ziemlich trist.

Gemeinsam möchten wir diskutieren und überlegen, welche Impulse und Aktivitäten es braucht, um die Zentren der Städte zu vielfältigen Begegnungsorten zu gestalten. Wir können sie offen in partizipativer Kooperation von Politik, Verwaltung und Gesellschaft entwickelt werden. Freie Flächen und Leerstand, bieten die Chance für Transformationsprozesse, Experimente und neue Visionen. Wie werden demokratische Narrative, Bilder und Visionen von zukünftigen öffentlichen Räumen, kosmopolitischen Zentren und urbanen Innenstädten entwickelt? Wie können sozial, ökologisch und ökonomisch nachhaltige Perspektiven für Leerstände, Zwischennutzungen und Entwicklungspläne umgesetzt werden? Welche Zentren brauchen wir für die Zukunft der Städte?

Das Diskussionstreffen findet per Videokonferenz-Tool statt. Wenn ihr teilnehmen wollt, meldet euch unter: info@realize-ruhrgebiet.de

FOTO: CLAUDIO SCHWARZ (UNSPLASH.COM)

Onlineveranstaltung: Die Neue Leipzig-Charta

Transformative Kraft der Städte für das Gemeinwohl und Rückenwind für die Recht auf Stadt Bewegung?
Dienstag, 02. Februar 2021, 19 Uhr

Ende November 2020 wurde nach längerer Vorarbeit die sogenannte Neue Leipzig Charta verabschiedet. In dem Dokument formulieren die 27 in der EU für Stadtentwicklung zuständigen Minister*innen Leitlinien für die zukünftige Stadtpolitik. Diese sollen Orientierungspunkte für gute kommunale Politik darstellen. Vorausgegangen war 2007 die erste Leipzig Charta, die im Gegensatz zu früheren Visionen, die integrierte und nachhaltige Stadt proklamierte. Diese löste alte Leitlinien ab, die eine moderne Stadt als erfüllt sah, wenn die Orte des Lebens, Arbeitens und der Freizeit getrennt sind.

»No Cam Do« – Initiative gegen die Kameraüberwachung der Dortmunder Münsterstraße

In Dortmund setzt sich gerade die Initiative »No Cam Do« gegen die zukünftige Kameraüberwachung der Münsterstraße in der Dortmunder Nordstadt ein. Mit der Begründung, dass diese Straße ein Kriminalitätsschwerpunkt sei, soll eine polizeiliche Kameraüberwachung installiert werden. Doch für die Stadt geht es nicht nur um die Verbrechensbekämpfung.

Die vierte Ausgabe des stadtpolitischen Magazins Común ist erschienen

Im Dezember ist die vierte Ausgabe des stadtpolitischen Magazins Común erschienen. Ihr findet darin wieder einen spannenden Mix von Beiträgen rund um das Thema Recht auf Stadt. Es werden verschiedene Initiativen vorgestellt, es geht um Mieter*innenkämpfe in Rumänien und New York, um den Begriff des Gemeinwohls oder um die „Superblocks“ in Barcelona und viele andere Themen. Der Schwerpunkt beschäftigt sich diesesmal mit Commons als soziale Infrastruktur. Und natürlich ist das Magazin wieder wunderschön geworden!

Mehr Details und alle Infos zur Bestellung gibt es auf der Website der Herausgeber: comun-magazin.org

Bochum: Zu wenig Hilfen für Wohnungslose im Winter

bodo e.V. kritisiert das neue Kältekonzept der Stadt

Die Stadt Bochum hat am 10. Dezember ihr neues „Kältekonzept“ für wohnungslose Menschen veröffentlicht. In ihrer Öffentlichkeitsarbeit erweckt sie den Eindruck, die Hilfen seien deutlich ausgeweitet worden. So heißt es in einem Facebook-Post: „Die Temperaturen werden kälter, die Corona-Zahlen steigen: Mit Blick darauf haben wir die Hilfen für obdach- und wohnungslose Menschen verstärkt.“ Dieser Darstellung widerspricht bodo e.V. in einer aktuellen Pressemitteilung und kritisiert die Maßnahmen der Stadt als unzureichend.

SÖZ jetzt!

Ein Gastbeitrag vom Initiativkreis sozial-ökologisches Zentrum aus Dortmund

Seit vielen Jahren gibt es in Dortmund die Forderung nach einem selbstverwalteten sozialen und unkommerziellen Kulturzentrum. Nachdem auch große Parteien wie Grüne und selbst die CDU diese Forderung aufgriffen, scheint die Verwirklichung greifbarer als in den vergangenen Jahren. Nicht nur die veränderten Machtverhältnissen im Rat der Stadt sondern auch der breite Zusammenschluss unterschiedlichster Gruppen für ein sozial-ökologisches Zentrum lassen auf eine baldige Realisierung des Projekts hoffen.

Dritte Ausgabe des stadtpolitischen Magazins Común erschienen

Pünktlich zum Recht auf Stadt Forum ist im Mai 2020 die dritte Ausgabe des stadtpolitischen Magazins Común erschienen. Diesmal mit gleich zwei Schwerpunkten zu den Themen widerständige Nachbarschaften und Recht auf Stadt in Zeiten von Corona.

Die PDF-Version kann auf der Magazin Website heruntergeladen werden: comun-magazin.org. Dort bekommt ihr einen ersten Eindruck. Inzwischen liegt das Magazin aber auch gedruckt vor – zum in die Hand nehmen und ohne verpixelte Bilder.