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Kategorie: Bewegung

SÖZ jetzt!

Ein Gastbeitrag vom Initiativkreis sozial-ökologisches Zentrum aus Dortmund

Seit vielen Jahren gibt es in Dortmund die Forderung nach einem selbstverwalteten sozialen und unkommerziellen Kulturzentrum. Nachdem auch große Parteien wie Grüne und selbst die CDU diese Forderung aufgriffen, scheint die Verwirklichung greifbarer als in den vergangenen Jahren. Nicht nur die veränderten Machtverhältnissen im Rat der Stadt sondern auch der breite Zusammenschluss unterschiedlichster Gruppen für ein sozial-ökologisches Zentrum lassen auf eine baldige Realisierung des Projekts hoffen.

Dritte Ausgabe des stadtpolitischen Magazins Común erschienen

Pünktlich zum Recht auf Stadt Forum ist im Mai 2020 die dritte Ausgabe des stadtpolitischen Magazins Común erschienen. Diesmal mit gleich zwei Schwerpunkten zu den Themen widerständige Nachbarschaften und Recht auf Stadt in Zeiten von Corona.

Die PDF-Version kann auf der Magazin Website heruntergeladen werden: comun-magazin.org. Dort bekommt ihr einen ersten Eindruck. Inzwischen liegt das Magazin aber auch gedruckt vor – zum in die Hand nehmen und ohne verpixelte Bilder.

Recht auf Stadt aus feministischer Perspektive

Vortrag und Diskussion zum Thema Feminismus und Stadt: 25. Februar 2020, 19:00 Uhr, Rekorder Dortmund (Gneisenaustr. 55, 44147 Dortmund)

In Dortmund wird gerade der Hafen entwickelt. Inwiefern spielen jedoch feministische Perspektiven bei der Gestaltung der Stadt eine Rolle? Gehören soziale Infrastruktur, öffentlicher Nahverkehr, kurze Wege und Orte der Sorgearbeit in den Fokus einer geschlechtergerechten Stadtplanung? Was bedeutet „Veräumlichung von Geschlechterverhältnissen“ und welche Rolle spielt das Private in den Sphären von Wohnen und Arbeiten?

Nach einem Input von Nina Schuster (TU Dortmund, Fakultät Raumplanung) diskutieren wir mit dem Publikum und stadtpolitischen Gruppen wie der Hafeninitiative.

Die Veranstaltung findet im Rahmen einer Reihe des Netzwerks »Recht auf Stadt – Ruhr« statt, bei der unterschiedliche Themen in den Städten Duisburg, Bochum und Dortmund gemeinsam mit lokalen Initiativen und Gruppen diskutiert werden.


Die Veranstaltung wird vom AStA der TU Dortmund gefördert.

Soziokulturelles Zentrum in Duisburg? – STAPELTOR-Initiative ist irritiert, aber weiter optimistisch

Schon seit vielen Jahren wird in Duisburg ein Soziokulturelles Zentrum gefordert. Besetzungen, Demonstrationen und viele, sehr viele Verhandlungen bewirkten lange Zeit Nichts. Doch die Ausdauer der Akteur*innen hat sich am Ende doch gelohnt. Sie konnten der politischen Klasse in Duisburg die Zusage für die Förderung einer Erprobungsphase für ein Soziokulturelles Zentrum abringen. Räume sind gefunden und stehen zum Umbau bereit. Konzepte und Gutachten liegen vor. Eigentlich könnte es sofort losgehen.

Doch dann stimmt der Rat der Stadt Duisburg dem Antrag für die Finanzierung des Soziokulturellen Zentrums nicht zu und stellt die Mittel dafür nicht in den Haushalt 2020/21 ein. Wie bitte!!!

Wir dokumentieren hier die Stellungnahme von »DU erhält(st) Kultur«.

Común #2 – Release-Abend

Die Redaktion des Magazins Común lädt anlässlich der Veröffentlichung der zweiten Ausgabe zum Release-Abend mit stadtpolitischem Geplauder ein: Samstag 07.12.2019, 19.00 Uhr, Oval Office Bar im Schauspielhaus Bochum

»Común – Magazin für stadtpolitische Interventionen« kommt mitten aus der Bewegung, in der auf ganz unterschiedliche Weise das Recht auf Stadt eingefordert wird. Die Suche nach der ideellen Klammer, die stadtpolitische Bewegungen und Initiativen verbindet, bringt uns immer wieder hierhin: zum Gemeinsamen, zum Sich-Zusammentun, zur Forderung nach Gemeinwohl, Gemeineigentum, Commons. All das ist Común!

Das Erscheinen der 2. Ausgabe feiern wir mit einem Release-Event. Wir stellen das neue Magazin vor und plaudern mit einigen der Aktivist*innen, die mit Beiträgen dabei sind. Anschließend wird aufgelegt!

Mit: Redaktionsmitgliedern sowie Aktivist*innen der Hafeninitiative Dortmund, der AG Starthilfe i.d. Berliner Kampagne #Deutsche Wohnen & Co enteignen und dem Bündnis Mietenwahnsinn stoppen

www.comun-magazin.org

ILLUSTRATION: LEONIE HERRMANN, NOV 2019

Tanzdemo »Träume unter Asphalt – Stadt selber machen!«

Aufruf zur großen Tanzdemo – Stadt selber machen! 07. September 2019, 17 Uhr, Dortmund HBF/Katharinentreppen

Stell dir vor, eine Stadt wird entwickelt, und niemand macht mit. Reichlich ernüchternde Vorstellung, oder? Aber genau so läuft es viel zu oft. Dabei liegt es in den seltensten Fällen daran, dass niemand mitmachen will, sondern daran, dass es gar nicht erwünscht ist. Bürgerbeteiligung? Schon das Wort ist sperrig, die Umsetzung erstickt in Bürokratie.

Wir gehen hier nicht weg…

Der Film zum Freiraumprojekt »47« in Duisburg

Mit dem »47« eröffnete im Dezember 2018 in der Duisburger Altstadt ein Freiraum – eine „Brücke“ zwischen Kulturen, Generationen und sozialen Schichten. Ein Ort für Nachbar*innen und Interessierte zum Kennenlernen und Austauschen, um gemeinsam Zeit zu verbringen und kreativ zu werden. Ein Ort, an dem nicht nur alle Menschen als Gäste willkommen sind, sondern auch selbst Gastgeber*innen werden können.

Das bunte Kollektiv mit Menschen aus 4 Kontinenten nutzt ein Ladenlokal in der Münzstraße 47, am Rande der Duisburger Einkaufszohne für Veranstaltungen wie Tanzkurse, Hausaufgabenhilfe, Sprachcafé, Arbeitsgruppentreffen, Nachbarschaftsfrühstück, Bildungsprojekte, Vorträge, Filmabende, Lesungen und kleine Konzerte. Schaut euch einfach den wunderschönen, bildgewaltigen Film an.

Der Trägerverein möchte das Projekt verstetigen und benötigt Spenden. Die Spendenkampagne findet ihr unter: www.betterplace.me

Mehr infos zum Projekt: www.facebook.com

Einmaleins des Organisierens

Die Broschüre „Zusammen tun!“ gibt Hilfe zur Selbsthilfe bei der Gründung von Mieter*innen-Initiativen

Bei Mieterhöhung, Modernisierungsankündigung und sonstigen schlechten Nachrichten von den Vermieter*innen erstmal bei der Nachbarin klingeln? Gute Idee. Klingt aber einfacher als es im Alltag ist. Und vor allem, wie geht es dann weiter? Die Broschüre „Zusammen tun! Wie organisiere ich eine Mieter*innen-Initiative?“ der Berliner „AG Starthilfe“ gibt hier praktische Hilfestellung: Sie spielt eine kollektive Organisierung von Bewohner*innen vom ersten An-der-Tür-klingeln bis zur öffentlichen Kampagne detaillreich durch und gibt wertvolle Erfahrungen aus der Praxis weiter.