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Kategorie: Bewegung

Tanzdemo »Träume unter Asphalt – Stadt selber machen!«

Aufruf zur großen Tanzdemo – Stadt selber machen! 07. September 2019, 17 Uhr, Dortmund HBF/Katharinentreppen

Stell dir vor, eine Stadt wird entwickelt, und niemand macht mit. Reichlich ernüchternde Vorstellung, oder? Aber genau so läuft es viel zu oft. Dabei liegt es in den seltensten Fällen daran, dass niemand mitmachen will, sondern daran, dass es gar nicht erwünscht ist. Bürgerbeteiligung? Schon das Wort ist sperrig, die Umsetzung erstickt in Bürokratie.

Wir gehen hier nicht weg…

Der Film zum Freiraumprojekt »47« in Duisburg

Mit dem »47« eröffnete im Dezember 2018 in der Duisburger Altstadt ein Freiraum – eine „Brücke“ zwischen Kulturen, Generationen und sozialen Schichten. Ein Ort für Nachbar*innen und Interessierte zum Kennenlernen und Austauschen, um gemeinsam Zeit zu verbringen und kreativ zu werden. Ein Ort, an dem nicht nur alle Menschen als Gäste willkommen sind, sondern auch selbst Gastgeber*innen werden können.

Das bunte Kollektiv mit Menschen aus 4 Kontinenten nutzt ein Ladenlokal in der Münzstraße 47, am Rande der Duisburger Einkaufszohne für Veranstaltungen wie Tanzkurse, Hausaufgabenhilfe, Sprachcafé, Arbeitsgruppentreffen, Nachbarschaftsfrühstück, Bildungsprojekte, Vorträge, Filmabende, Lesungen und kleine Konzerte. Schaut euch einfach den wunderschönen, bildgewaltigen Film an.

Der Trägerverein möchte das Projekt verstetigen und benötigt Spenden. Die Spendenkampagne findet ihr unter: www.betterplace.me

Mehr infos zum Projekt: www.facebook.com

 

 

Einmaleins des Organisierens

Die Broschüre „Zusammen tun!“ gibt Hilfe zur Selbsthilfe bei der Gründung von Mieter*innen-Initiativen

Bei Mieterhöhung, Modernisierungsankündigung und sonstigen schlechten Nachrichten von den Vermieter*innen erstmal bei der Nachbarin klingeln? Gute Idee. Klingt aber einfacher als es im Alltag ist. Und vor allem, wie geht es dann weiter? Die Broschüre „Zusammen tun! Wie organisiere ich eine Mieter*innen-Initiative?“ der Berliner „AG Starthilfe“ gibt hier praktische Hilfestellung: Sie spielt eine kollektive Organisierung von Bewohner*innen vom ersten An-der-Tür-klingeln bis zur öffentlichen Kampagne detaillreich durch und gibt wertvolle Erfahrungen aus der Praxis weiter.

Stadtpolitisch „von unten“ einmischen – Wie geht das?

Recht auf Stadt Ruhr-Netzwerktreffen mit Erfahrungsaustausch am 04.06.2019 um 19 Uhr im Rekorder in Dortmund (Gneisenaustraße 55, 44147 Dortmund)

Das „Recht auf Stadt“ einzufordern, bedeutet sich einzumischen und die Interessen „von unten“ zu organisieren: Zum Beispiel dann, wenn die Stadtpolitik Umbaumaßnahmen plant, die zwar viele Bewohner*innen betreffen, bei denen es aber faktisch kein Mitspracherecht gibt.

An zwei Beispielen sollen Erfahrungen von Initiativen sichtbar gemacht werden, die genau hier Einmischung organisieren: »Stadt für Alle Bochum« streitet derzeit gegen die Privatisierung und für die gemeinwohlorientierte Nutzung von städtischen Flächen in der Innenstadt; die »Hafeninitiative« in Dortmund fordert seit Anfang des Jahres Beteiligung beim geplanten Umbau des Hafen ein.

Común – Magazin für stadtpolitische Interventionen

Die überschaubare Landschaft der deutschsprachigen stadtpolitischen Zeitschriften ist um ein neues Magazin reicher geworden. Pünktlich zum »Recht auf Stadt Form« vom 17–19 Mai in Hamburg ist die erste Ausgabe der »Común« erschienen. Anders als eher akademisch ausgerichtete Zeitschriften wie »dérive« oder »sub\urban« berichtet und diskutiert das Magazin »Común« aus der aktivistischen Perspektive.